Photovoltaik 2026

Photovoltaik: Kosten, Ertrag und Vergütung 2026

Was eine Solaranlage kostet, wie viel sie bringt und warum 2026 ein gutes Jahr für die Entscheidung ist. Ehrlich gerechnet. Dazu bis zu 3 Angebote geprüfter Fachbetriebe aus Ihrer Region.

  • 0 % Mehrwertsteuer
  • Kostenlos und unverbindlich
  • Fachbetriebe aus Ihrer Region
Angebote vom Fachbetrieb

Bis zu 3 Angebote für Ihre Solaranlage

Ein kurzes Formular, wir prüfen Ihre Angaben und vermitteln bis zu 3 Fachbetriebe aus Ihrer Region. Sie vergleichen in Ruhe und entscheiden selbst.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Geprüfte Fachbetriebe aus Ihrer Region
  • Auf Wunsch mit Speicher und Wallbox
  • Persönliche Beratung aus Köln

Lieber persönlich? Rufen Sie uns an: +49 221 2988-2000

Es gelten unsere AGB.

Kosten

Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026?

Als Richtwert rechnen wir mit rund 1.250 € pro kWp plus etwa 1.500 € Fixkosten für Anmeldung, Zählerplatz und Gerüst. Eine typische Anlage mit 10 kWp kostet damit um die 14.000 €. Komplettpakete von Fachbetrieben gibt es ab 13.900 €.

Ein Stromspeicher kostet zusätzlich rund 600 € pro kWh Kapazität. Für Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden zahlen Sie 0 % Mehrwertsteuer, auch auf Speicher und Montage. Die Einnahmen sind einkommensteuerfrei.

Der Preis hängt stark von Dachform, Zugänglichkeit und dem Zustand der Elektrik ab. Vergleichen Sie deshalb immer mehrere Angebote.

AnlageRichtpreis
5 kWpca. 7.750 €
8 kWpca. 11.500 €
10 kWpca. 14.000 €
15 kWpca. 20.250 €
+ Speicher 10 kWhca. 6.000 €

Richtwerte inkl. Montage, 0 % MwSt. Ihr verbindliches Angebot erhalten Sie vom Fachbetrieb.

Ertrag

Wie viel Strom liefert eine Solaranlage?

In Deutschland bringt 1 kWp je nach Region und Ausrichtung etwa 890 bis 1.040 kWh im Jahr. Eine nach Süden ausgerichtete 10-kWp-Anlage im Rheinland liefert rund 9.500 kWh. Ost-West-Dächer bringen etwas weniger Gesamtertrag, verteilen ihn aber gleichmäßiger über den Tag.

Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Sie selbst verbrauchen. Jede selbst genutzte kWh ersetzt Strom für rund 37 ct aus dem Netz. Für jede eingespeiste kWh gibt es nur 7,70 ct.

ca. 950 kWhErtrag pro kWp im Jahr bei Südausrichtung
ca. 30 %Eigenversorgung ohne Speicher
60 bis 75 %Eigenversorgung mit Speicher
Einspeisevergütung

Einspeisevergütung 2026 und was 2027 kommt

Inbetriebnahme 01.08.2026 bis 31.01.2027TeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
Anteil 10 bis 40 kWp6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh

Der Satz gilt 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme. In Stunden mit negativem Börsenstrompreis gibt es für neue Anlagen keine Vergütung, der Zeitraum verlängert sich entsprechend.

EEG-Novelle 2027: Das Bundeskabinett hat Ende Juli 2026 beschlossen, dass neue kleine Anlagen ab 2027 keine feste Vergütung mehr erhalten sollen. Geplant ist eine befristete Übergangszahlung. Das Gesetz ist noch im parlamentarischen Verfahren (Stand 09/2026). Laufende Anlagen behalten ihre Vergütung.

Heißt für Sie: Wer die feste Vergütung für 20 Jahre noch mitnehmen will, sollte die Anlage möglichst 2026 in Betrieb nehmen. Ohne Vergütung wird der Eigenverbrauch noch wichtiger, ein Speicher gewinnt an Wert.

Beispielrechnung

Lohnt sich Photovoltaik? Eine ehrliche Rechnung

Ein Haushalt mit 4.000 kWh Verbrauch und einer 10-kWp-Anlage nach Süden, 9.500 kWh Ertrag im Jahr. Vereinfacht, mit konstantem Strompreis von 37 ct/kWh:

10 kWp, 4.000 kWh Verbrauchohne Speichermit 10 kWh Speicher
Eigenverbrauch1.200 kWh × 37 ct = 444 €2.600 kWh × 37 ct = 962 €
Einspeisung8.300 kWh × 7,70 ct = 639 €6.900 kWh × 7,70 ct = 531 €
Betriebskosten (1 % p. a.)−140 €−200 €
Vorteil pro Jahr943 €1.293 €
Investitionca. 14.000 €ca. 20.000 €
Amortisationca. 15 Jahreca. 15,5 Jahre

Vereinfachte Beispielrechnung ohne Strompreissteigerung, Finanzierung und Degradation. Steigt der Strompreis, verkürzt sich die Amortisation. Module halten erfahrungsgemäß 25 Jahre und länger, der Wechselrichter muss meist einmal getauscht werden.

Ablauf

In 4 Schritten zur eigenen Solaranlage

  1. Angebote einholen

    Bis zu 3 Fachbetriebe prüfen Ihr Dach und erstellen ein Angebot mit Ertragsprognose.

  2. Vergleichen und beauftragen

    Achten Sie auf Modulqualität, Wechselrichter, Garantien und den Montagetermin.

  3. Montage

    Meist in 1 bis 2 Tagen erledigt. Der Elektriker schließt die Anlage an.

  4. Anmelden

    Beim Netzbetreiber und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister. Das übernimmt meist der Fachbetrieb.

Als Mieter? Ein Steckersolargerät für den Balkon mit bis zu 800 W Wechselrichterleistung ist eine einfache Alternative. Es muss nur im Marktstammdatenregister angemeldet werden.

FAQ

Häufige Fragen zu Photovoltaik

Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?

So groß, wie das Dach sinnvoll zulässt. Mehr Leistung senkt die Kosten pro kWp. Für ein Einfamilienhaus sind 8 bis 15 kWp üblich, mit Wärmepumpe oder E-Auto eher mehr.

Was kostet eine 10-kWp-Anlage?

Als Richtwert rund 14.000 € inklusive Montage und 0 % Mehrwertsteuer. Komplettpakete gibt es ab 13.900 €. Ein Speicher mit 10 kWh kostet zusätzlich rund 6.000 €.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?

Für Anlagen, die vom 01.08.2026 bis 31.01.2027 in Betrieb gehen: bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung, für den Anteil von 10 bis 40 kWp 6,66 bzw. 10,24 ct/kWh. Der Satz gilt 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr.

Fällt die Einspeisevergütung 2027 weg?

Das ist geplant. Das Bundeskabinett hat Ende Juli 2026 eine EEG-Novelle beschlossen, nach der neue kleine Anlagen ab 2027 keine feste Vergütung mehr erhalten sollen, vorgesehen ist eine befristete Übergangszahlung. Das Gesetz ist noch im parlamentarischen Verfahren (Stand 09/2026). Bereits laufende Anlagen behalten ihre Vergütung.

Zahle ich Mehrwertsteuer auf eine PV-Anlage?

Nein. Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden sind inklusive Speicher mit 0 % Umsatzsteuer belegt. Einnahmen aus solchen Anlagen sind zudem einkommensteuerfrei.

Was muss ich anmelden?

Eine PV-Anlage melden Sie beim Netzbetreiber an und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister. Das übernimmt meist der Fachbetrieb.

Lohnt sich ein Stromspeicher?

Je niedriger die Einspeisevergütung und je höher Ihr Strompreis, desto eher. Ein Speicher hebt den Anteil selbst erzeugten Stroms am Verbrauch typischerweise von rund 30 auf 60 bis 75 %.

Wie lange hält eine Solaranlage?

Module halten erfahrungsgemäß 25 Jahre und länger, viele Hersteller geben entsprechende Leistungsgarantien. Der Wechselrichter muss in dieser Zeit meist einmal ersetzt werden.

Sonne zu Geld machen.

Bis zu 3 Angebote, kostenlos und unverbindlich. Fragen? Wir sind in Köln persönlich für Sie da: +49 221 2988-2000

Bis zu 3 Angebote erhalten