Ein Speicher verdoppelt oft den Anteil Ihres eigenen Solarstroms. Wann er sich rechnet, welche Größe passt und was er kostet. Dazu bis zu 3 Angebote für Nachrüstung oder Komplettanlage.
Ob Nachrüstung zur bestehenden Anlage oder Komplettpaket mit Photovoltaik: Wir vermitteln bis zu 3 Fachbetriebe aus Ihrer Region.
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Faustregel: etwa 1 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Größer ist nicht automatisch besser. Ein zu großer Speicher wird im Winter kaum voll und im Sommer reicht ein kleinerer schon über die Nacht.
Mehr Kapazität lohnt sich, wenn Sie ein E-Auto abends laden oder eine Wärmepumpe betreiben. Ein guter Fachbetrieb legt die Größe anhand Ihres Lastprofils aus.
| Jahresverbrauch | Empfohlene Kapazität |
|---|---|
| 2.500 kWh | ca. 3 kWh |
| 4.000 kWh | ca. 4 bis 5 kWh |
| 6.000 kWh | ca. 6 kWh |
| mit E-Auto oder Wärmepumpe | 8 bis 12 kWh |
Jede kWh, die Sie aus dem Speicher statt aus dem Netz nehmen, spart rund 37 ct. Dafür entgeht Ihnen die Einspeisevergütung von 7,70 ct. Netto ist jede gespeicherte kWh also etwa 29 ct wert.
Ein 10-kWh-Speicher schafft im Haushalt typischerweise rund 200 volle Ladezyklen im Jahr. Das sind etwa 1.800 nutzbare kWh und damit rund 520 € im Jahr. Bei Mehrkosten von etwa 6.000 € rechnet sich der Speicher nach gut 11 Jahren.
Das klingt knapp, verschiebt sich aber zu Ihren Gunsten: Fällt die Einspeisevergütung für neue Anlagen ab 2027 wie geplant weg, wird jede selbst genutzte kWh noch wertvoller. Mit E-Auto, Wärmepumpe oder dynamischem Tarif steigt der Nutzen zusätzlich.
Vereinfachte Beispielrechnung: 10 kWh, 200 Vollzyklen, 90 % Wirkungsgrad, Netzstrom 37 ct/kWh (BDEW-Durchschnitt), Einspeisevergütung 7,70 ct/kWh, Mehrkosten ca. 600 €/kWh. Ohne Strompreissteigerung.
DC-Speicher hängen am Hybridwechselrichter, ideal für neue Anlagen. AC-Speicher lassen sich einfach an bestehende Anlagen nachrüsten.
Versorgt bei Stromausfall nur ausgewählte Steckdosen. Günstig, reicht für Kühlschrank und Router.
Versorgt bei Stromausfall das ganze Haus. Aufwendiger und teurer, aber deutlich komfortabler.
Moderne Lithium-Eisenphosphat-Speicher schaffen mehrere tausend Ladezyklen. Achten Sie auf die Garantie in Jahren und Zyklen.
Neue Anlagen ohne Smart Meter dürfen höchstens 60 % ihrer Leistung einspeisen. Ein Speicher nimmt den Rest auf.
Auch für Speicher, die zu einer PV-Anlage auf einem Wohngebäude gehören. Das gilt auch bei Nachrüstung.
Je niedriger die Einspeisevergütung und je höher Ihr Strompreis, desto eher. Ein Speicher hebt den Anteil selbst erzeugten Stroms am Verbrauch typischerweise von rund 30 auf 60 bis 75 %. Mit E-Auto oder Wärmepumpe steigt der Nutzen.
Faustregel: etwa 1 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Mit E-Auto oder Wärmepumpe darf es etwas mehr sein.
Als Richtwert rund 600 € pro kWh Kapazität inklusive Installation und 0 % Mehrwertsteuer. Ein 10-kWh-Speicher kostet damit etwa 6.000 €.
Ja. Ein AC-gekoppelter Speicher lässt sich an fast jede bestehende PV-Anlage anschließen. Bei neueren Anlagen mit Hybridwechselrichter geht auch ein DC-Speicher.
Nur mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Ohne diese Funktion schaltet sich die Anlage bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab.
Nein, wenn er zu einer PV-Anlage bis 30 kWp auf oder an einem Wohngebäude gehört. Das gilt auch bei Nachrüstung.
Moderne Lithium-Eisenphosphat-Speicher halten mehrere tausend Ladezyklen, das entspricht meist 15 Jahren und mehr. Viele Hersteller geben 10 Jahre Garantie.
Eigenverbrauch verdoppeln.
Bis zu 3 Angebote, kostenlos und unverbindlich. Fragen? Wir sind in Köln persönlich für Sie da: +49 221 2988-2000